Mes: febrero 2015

  • Spendenaufruf: Solidarität mit den Angehörigen der 43 verschleppten Studierenden aus Ayotzinapa/Mexiko!

    Wir rufen euch  dazu auf, die Familien der Angehörigen der 43 verschwundenen Studierenden von Ayotzinapa finanziell zu unterstützen.

    Bitte spendet daher bis zum 28.2.2015 auf folgendes Konto:

    Stichwort/Verwendungszweck: „Ayotzinapa“
    Informationsbüro Nicaragua
    IBAN: DE83 3305 0000 0000 9171 79
    BIC: WUPSDE33
    Stadtsparkasse Wuppertal

    Anschließend wird das Geld den Angehörigen übergeben.

    Die Ereignisse in Ayotzinapa und die offensichtliche Zusammenarbeit von staatlichen Akteuren und organisiertem Verbrechen haben in Mexiko die größte Protestwelle seit Jahrzehnten ausgelöst: Seitdem protestieren überall in Mexiko Millionen von Menschen gegen die vielfältigen Verbindungen von Staat und Drogenkartellen sowie deren systematische Gewalt gegen die mexikanische Bevölkerung, die allein seit 2006 über 130.000 Tote, über 26.000 Verschleppte, zehntausende Verwundete und hunderttausende Vertriebene zu verantworten hat. Die Menschen fordern den Rücktritt der mexikanischen Regierung, ein grundlegend anderes politisches System und Gerechtigkeit für die Opfer. Viele belassen es mittlerweile nicht mehr bei Protest und beginnen mit der Besetzung von lokalen Regierungsgebäuden und dem Aufbau selbstverwalteter basis-demokratischer lokaler Verwaltungsstrukturen.

    Das die Ereignisse von Ayotzinapa – anders als viele vorherige, ähnliche Ereignisse – eine solche Welle des Protestes und Widerstandes ausgelöst haben und es möglich erscheint, dass sich in Mexiko ein grundlegender Wandel von Unten vollziehen könnte, ist vor allem den Eltern, Angehörigen und Mitstudierenden der 43 verschleppten Studierenden zu verdanken: Ihr mutiger und beharrlicher Protest hat dafür gesorgt, dass der Fall breit thematisiert wurde und sich immer mehr soziale Bewegungen und Menschen aus ganz Mexiko anschlossen. Dafür riskieren die meist indigene, mittellose Kleinbäuer_innen aus ländlichen Gemeinden ihr Leben und ihre Gesundheit. Außerdem haben sie seit Monaten ihren Alltag und damit auch ihre Felder, ihre Arbeit sprich die Existenzgrundlage ihrer Familien aufgegeben müssen. Sie sind daher für ihre Reisen zu Mobilisierungen und Vernetzungen in ganz Mexiko, für die sonstigen Ausgaben der Mobilisierung sowie für die Versorgung ihrer Familien auf solidarische Unterstützung angewiesen.

    Wir rufen euch daher dazu auf, die Familien der Angehörigen der 43 verschwundenen Studierenden von Ayotzinapa finanziell zu unterstützen.

    Bitte spendet daher bis zum 28.2.2015 auf folgendes Konto:

    Stichwort/Verwendungszweck: „Ayotzinapa“
    Informationsbüro Nicaragua
    IBAN: DE83 3305 0000 0000 9171 79
    BIC: WUPSDE33
    Stadtsparkasse Wuppertal

    Anschließend wird das Geld den Angehörigen übergeben.

    Vielen Dank und solidarische Grüße,

    ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf
    Informationsbüro Nicaragua e.V., Wuppertal
    Gruppe B.A.S.T.A., Münster
    Nicaragua-Verein Düsseldorf e.V.
    Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., München
    Ya-Basta-Netz, Deutschland

    ***
    Aktuelle Infos und Hintergrund-Analysen zu den Ereignissen von Ayotzinapa und den Protesten in Mexiko:
    Nachrichtenportal Chiapas98 (bei „Suche“ z.B. „Iguala“ oder „Ayotzinapa“ eingeben)
    Dossier des Nachrichtenportals amerika21
    Blog des Mexiko-Redakteurs der taz Wolf-Dieter Vogel

  • […] that people can change anything they want to;[…]

    Recordemos lo que alguna vez dijo Joe Strummer, abajo esta el video con subtitulos del audio y también abajo esta la nota en español. va ke va un abrazo a todos

    Tierra, Agua y Libertad

    alf-redo-Ik…mil-puertas-Viento…

    P.D. ¡Vivos se los llevaron!¡Vivos los queremos!

    We have to remember what Joe Strummer said ones:

    Joe Strummer (foto Masao Nakagami)
    Joe Strummer, foto Masao Nakagami (CC BY-SA 2.0)

    «I’d like to say that people, people can change anything they want to; and that means everything in the world. Show me any country and there’ll be people in it. And it’s the people that make the country. People have got to stop pretending they’re not on the world. People are running about following their little tracks. I am one of them. But we’ve all gotta stop just stop following our own little mouse trail. People can do anything; this is something that I’m beginning to learn. People are out there doing bad things to each other; it’s because they’ve been dehumanized. It’s time to take that humanity back into the centre of the ring and follow that for a time. Greed… it ain’t going anywhere! They should have that on a big billboard across Times Square. Think on that. Without people you’re nothing.»

    Joe Strummer.

    «Me gustaría decir algo a la gente: La gente puede cambiar todo lo que quiera.  Cualquier cosa en el mundo. La genteva siguiendo su caminito, yo soy uno de ellos, pero hay que parar y no mirar sólo nuestra
    pequeña huella de ratón. La gente puede hacer cualquier cosa. Es algo que voy aprendiendo. La gente está ahí, haciéndose daño unos a otros. Están deshumanizados. Es hora de recuperar la humanidad y llevarla al centro del ring. Y actuar así por un tiempo. El futuro no está escrito la codicia no va a ningún sitio. Tendrían que escribir eso en un gran cartel. Sin la gente no somos nada. Eso es lo que pienso.»

    Joe Strummer.